Nach dem Abschluss des Studiums der Humanmedizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Zaragoza (Spanien) und der Erteilung der Approbation 1988, arbeitete Prof. Dr. Antonio Bergua für ein halbes Jahr als Stipendiat in der Neurochirurgie der Universitätsklinik Frankfurt am Main bei Prof. Dr. R. Lorenz. Danach war er für 9 Monaten als Assistenzarzt in der Augenklinik von Dr. A. Coret in Barcelona tätig. Im Jahr 1991 kam er als Stipendiat der Europäischen Gemeinschaft wieder nach Deutschland zurück, diesmal in die Augenklinik mit Poliklinik der Universität Erlangen-Nürnberg unter der Leitung von Prof. Dr. G.O.H. Naumann. In enger Kooperation mit Prof. Dr. W. Neuhuber, dem Leiter des Anatomischen Institut I, führte er seine wissenschaftliche und klinische Laufbahn fort. Er erhielt die Doktorwürde im Fach Medizin mit dem Prädikat „magna cum laude“ mit seiner Arbeit über die autonome Innervation der Blutgefäße des Uvealtraktes.
Nach der Erteilung des deutschen und des europäischen Facharztes für Augenheilkunde in München und in Paris im Jahr 2000, habilitierte sich Prof. Dr. Bergua im Fach Ophthalmologie im Jahr 2003.
Seit Juli 2004 arbeitet er an der Augenklinik mit Poliklinik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg als Oberarzt der Uveitis-, Laser- und Lid-Orbita-Tränenwege-Sprechstunde sowie als Konsiliarus der Augenklinik.
Prof. Dr. Bergua ist Autor von acht Büchern und zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen. Er hat vielfältige Poster bei nationalen und internationalen Kongressen vorgestellt und Vorträge gehalten. Prof. Dr. Bergua initiierte und betreut zahlreiche Multimedia- und internetbasierte Projekte im Bereich der Ophthalmologie, wie zum Beispiel den weltweit ersten online 3D-Atlas für Augenheilkunde ( www.trizax.com ).
Prof. Dr. Antonio Bergua gehört mehreren medizinischen und ophthalmologischen Gesellschaften an, wie beispielsweise der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), der Association for Research in Vision and Ophthalmology (ARVO), der European Vision and Eye Research (EVER), der Julius-Hirschberg-Gesellschaft sowie der International Society of Dacriology and Dry Eye.